Ein Jahr in Australien

03Jan2013

Wir haben in diesem Jahr viel erlebt und neues gelernt, so dass die Zeit in Australien recht schnell verging. Der eigentliche, damalige Plan den Tadeo und Julian vor langer Zeit in Deutschland geschmiedet hatten , sah vor 6 Monate in Australien zu bleiben, 2 Monate arbeiten und in den restlichen 4 Monaten einmal die ‘‘ Insel ‘‘ zu umrunden. Natürlich kam alles anders. Der richtige fahrende Untersatz war nicht leicht zu finden und sehr zeitaufwendig und was wir völlig unterschätzt haben war die Zeit um Arbeit zu finden. So haben wir 2 Monate gebraucht um ein Auto zu kaufen und nach langem Suchen den ersten Job zu finden. Hart haben wir unsere ersten Dollars beim Birnen pflücken verdient.

 

Wir hatten viel Spass aber dennoch war es nicht unser Traumjob und so zogen wir nach 3 Wochen weiter um pünktlich Tadeo‘s Geburtstag auf Rottnest Island zu verbringen. Eine kleine Insel die man von Fremantel, einem Stadtteil von Perth, per Fähre in Kürze erreichen kann.


In Perth zwecks Auto-swoap weitere 2 Wochen verbracht, bevor wir dann genüsslich die Westküste hoch nach Port Hedland gereist sind.

Geboten wurden uns super Schnorchel Spots wie z.B. an der Coral Bay, flaches klares Wasser und riesige  farbenfrohe Korallen Riffe mit einer reichen Anzahl an grossen und kleinen farbenfrohen Fischen, Schildkröten, Riffhaien und anderen Meeresbewohnern.

Letzte Etappe, und persönliches Highlight war der Karijini National Park, der rotes Gestein, Wasserfaelle und bis zu 200 Meter tiefe Schluchten zu bieten hatte. Ordentliche Klätter-action war angesagt was zur Folge hatte, dass wir gezwungenermassen von Rangern eskortiert den National Park verlassen mussten. 


In Port Hedland angekommen, fast ausgebrannt, ging das mühselige Thema Jobsuche erneut los. Der Misserfolg brachte Frustration hervor so dass wir mit dem Gedanken spielten uns in den nächsten Flieger zu setzten. Als ob das noch nicht genug Kummer war wurde Tadeo's Handy mein Ipod und Geldbeutel Geklaut. Führerschein, Kreditkarten und Geld waren futsch. Und es kam noch besser und ich bekam die volle Kriminelle Energie zu spüren. Mein Konto wurde leer geräumt!

 Wir haben Jobs gefunden, geackert und ordentlich Geld verdient, den bei allem was gegen die Pilbara Region spricht, die Bezahlung ist der Hammer. Allerdings wirst du härtester Bedingungen ausgesetzt, pralle Sonne, ungeheure Hitze und einem sehr niedrigen Lifestyle, welcher viel Organisation beanspruchte. Die Zeit zwischen Arbeit und Schlafen war kurz, so dass nur Zeit übrig blieb zum duschen und kochen.

Es wurde anfangs im Auto geschlafen, die Nächte wurden heisser aber dennoch waren wir guter Dinge und genossen unsere Freizeit mit neuen und alten Bekanntschaften, BBQ am Strand, Ausflüge wie z.B in den National Park Karijini, Spearfishing standen auf unserem Programm. 

Perth - Chillige Großstadt

01Feb2012

Mit dem Erreichen Australiens, kamen wir wieder zurück in europäische Verhältnisse, die nicht nur Vorteile mit sich bringen.

Nachdem wir uns ein mächtigen Fehlgriff, was das erste Hostel angeht erlaubten, wechselten wir dann nach zwei Nächten in ein gemütliches Hostel in Northbridge, wo wir dann für zwei Wochen blieben. Die Zeit verbrachten wir mit vielen Autobesichtigungen, offiziellen Terminen bei Banken, Arbeitsagenturen etc. und den vielen verrückten Leuten im Hostel.

Als wir dann endlich unseren Nissan Nomad gefunden hatten, zogen wir dort ein und besuchten das Hostel noch häufig um etwas mit den Leuten zu unternehmen und um zu Duschen. :D

 

Die durch das Auto gewonnene Mobilität wurde kräftig ausgenutzt, sodass wir die Strände um Perth herum genossen. Besonders in Fremantle, was eine Art Backpacker Metropole in Western Australia ist, verbrachten wir viel Zeit.

Singapur - Multikulti

04Jan2012

 

Obwohl Singapur das kleinste Land Asiens ist, beherbergt es dennoch die meisten unterschiedlichen Kulturen. Häufig vertretene Einwanderer wie zum Beispiel die Chinesen, Araber und Inder haben eigene Stadteile, sodass man beim durch queren der Stadt einen gefühlten  kurzen Ländertrip machen kann. Der Unterschied zwischen den sozialen Schichten ist unglaublich groß, obwohl die ganze Stadt durch die Sauberkeit insgesamt eher wohlständig wirkt.


Der Strand und die kleinen Inseln davor sind künstlich angelegt und ebenfalls extrem Sauber. Betritt man die kleine Inseln und will aufs freie Meer schauen ist das einzige Meer welches man sieht ein Meer aus Tankern und Containerschiffen.

 

Bei Nacht imponieren dann die zahlreichen architektonischen Meisterleistungen rund um das Merlion. Das Merlion ist ein Wesen welches zur Hälfte Löwe und zur anderen Hälfte Meerjungfrau ist. Erschaffen um die Stadt zu beschützen, ist es heute nur noch das Wahrzeichen Singapurs.

Kuala Lumpur- Malaysias Millionen Metropole

01Jan2012

Kula Lumpur ist eine Stadt der verschiedensten Kulturen und Religionen. So findet man verstreut Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempel in der ganzen Stadt. Verschiedene Viertel wie z.B.  „Chinatown“ und zahlreiche Hochhäuser prägen die Stadt. Auffällig sind natürlich auch die verschiedenen Nationalitäten wie Chinesen, Malaien, Indern, Araber, Philippiner, Europäer, Indonesier, die zusammen eine multikulturelle Millionen Metropole bilden. Bei einem Tagesausflug, zu Fuß durch die Stadt, konnte man viele Eindrücke sammeln, wie und in was für Verhältnissen die Leute teilweise leben.
Für uns war es nur ein kurzer „4 Nächte Stopp“ und gleichzeitig die letzten Tage des Jahres 2011. Zuerst war es ein etwas komisches Gefühl so ganz ohne seinen vertrauten Umkreis Silvester zu feiern aber das Erlebnis war einmalig. Zuerst ging es auf den siebt größten Fernsehturm der Welt. Es war ein beeindruckender Ausblick auf die hell erleuchtete Stadt mit einem Highlight, die „Petronas Towers“ (höchsten zwillingstürme der Welt), welche wie silbern beleuchtet , in die Höhe ragten.    Man konnte noch ein letztes Mal ganz in Ruhe das Jahr Revue passieren lassen, bevor es runter zu den Twin Towers ging, wo um 24 Uhr das neue Jahr 2 0 1 2 mit einem großen Feuerwerk eingeleitet wurde. Die Stimmung war der Hammer, dass ganze hatte ein bisschen "WM 2006 Puplic Viewing Charakter". Tausende Menschen aller Nationen waren auf dem Straßen versammelt. Es wurde getrötet, gejubelt, die Autos hupten , überall wurde mit künstlichem Schnee rumgefeuert und ausgelassen gefeiert.

Phuket - Thailands Ballermann

27Dez2011

Ich war noch nie am Ballermann, aber Phuket, bzw Patong Beach übertrifft den Ballermann, da bin ich mir irgendwie doch sicher. Da haben wir uns wohl den bestmöglichen Platz ausgesucht um besinnlich Heilichabend zu feiern.

 

Obwohl die meisten Thailänder eigentlich keine Weihnachten feiern, versuchten sie doch Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen und so trugen „Massaaaß-Frauen“, Barkeeper, Tänzerinnen, Tucktuckfahrer und wär sonst noch alles mit in Tourismus drin hängt weihnachtliche Outfits.

Der Strand ist eine einzige Schirmlandschaft.

Mitten im Assi-Tourismus gibt es dann doch noch so etwas wie thailändische Identität.


Der Bus mit dem es dann nach Hat Yai ging, war sicher auch nicht aus diesem Jahrhundert.

Ko Phi Phi - Strände wie gemahlt

21Dez2011

Als wir den Pier von Ko Phi Phi erreichten wuselten wir uns irgendwie zu einer Tauchschule durch, bei der wir unsere Rucksäcke abgeben konnten. Nach dem wir unser Gepäck  verstaut hatten, ging es zu einer kleinen Insel die durch die „Maya Bay“, wo der Film „The Beach“ gedreht wurde legendär geworden ist. Wir spielten Fußball, erkundeten die Inseln, genossen herrliches Essen, sahen einer eher improvisierten Feuershow zu und genossen die herrliche Atmosphäre bei ein paar kühlen Drinks, bevor wir dann am Strand einschliefen(zumindest die, die schlafen konnten).



Wieder auf Ko Phi Phi mussten wir feststellen, dass auf der Insel mehr Europäer und Australier als Thais zu finden sind. Dem entsprechend sieben Tage Party  in der Woche und nahe zu westliche Preise.
Auf unserer kleinen Treckingtour fanden wir auch ruhigere Stellen,

sodass der Julian sich entspannen konnte.

Krabi - Dschungel und Meer

17Dez2011

Das Übersetzen mit der Fähre ging relativ problemlos von statten doch das Anlegen wurde zum Problem da der Wellengang zu hoch war und so startete das riesen Chaos. Mühsam wurde ein schmaler Steg "befestigt" um die ca. 2 Meter bis zum Pier überbrücken zu können. Erste Versuche von der Crew Gepäckstücke aufs Festland zu schmeißen landeten im Wasser. Aufregung und Hektik verbreitete sich, alle stürmten wie wildgeworden zum Gepäckhaufen und begannen ihr Gepäck heraus zu wühlen. Vergebens, unser Gepäck war nicht dabei. Wir hatten uns schon drauf eingestellt, dass sich unser Gepäck  gerade ne Abkühlung genehmigt. Julians wurde etwas mitgenommen am Pier gefunden und das von Tadeo wurde versehentlich von einer Frau mitgenommen die das gleiche Gepäckstück hatte. Tadeo nahm's lässig,  hat hier und da ein paar körperliche Veränderungen vorgenommen und hatte somit viel Spaß mit den neu erworbenen Frauenklamotten. Nein, am Ende ging alles gut aus. Die Frau kam zwei Tage später nach Krabi und die Taschen wurden getauscht.

Einen Tag ging es in einen nahe gelegenen "National Park" wo wir uns ordentlich unter den Wasserfällen austobten und versuchten dem hohen Wasserdruck  Stand zu halten.

 


Am nächsten Morgen  hieß es früh aufstehen. Um 7 Uhr 30 wurden wir abgeholt und zum Strand gebracht. Von dort aus ging es mit einem typischen "Thailand-Kahn" weiter. Wir stoppten an kleinen verschiedenen Inseln wo uns trotz Regen türkises Wasser geboten wurde. Die Felsen die aus dem Wasser ragten waren ein echter Hingucker und boten sich perfekt zum Schnorcheln an. Wir sahen erstaunlich viele Fische dicht an der Wasseroberfläche. Grooper, Piratfish, Butterflyfish, Kugelfisch, Triggerfish viele farbenfrohe Korallen und das Highlight eine ca. 2 Meter lange Wasserschlange (blau-schwarz) die für mich viel zu dicht ran geschwommen kam.


Ein Kajak Tour im Naturschutzgebiet brachte uns noch viel näher an die Felsen ran. Es hatte Urwald- Charakter durch die dichtbewachsenen Gassen zu paddeln. Rechts und links waren Mangroven auf den Vögel Affen und andere Tiere zu sehen waren. Wir fuhren in die „Crocodile Cave“ wo uns keine Krokodile geboten wurden dafür sahen wir einen 2 Meter Klotz von Waran der schon ordentlich Eindruck gemacht hat. "Wenigstens hatte einer Zeit Fotos zu machen"


Nach der Tour ging es im strömenden Regen zum "Elephant -Tracking".  Die Elefanten stampften durch Matsch und  strömendem Gewässer während wir den Ritt auf diesem mächtigen Tier genossen.

Koh Phangan " Party im Neondress"

14Dez2011

Ne „Sea Sickness" Pille eingeschmissen und los ging's mit dem Boot zur Insel Koh Phangan, zu der legendären Fullmoon Party. Am Pier Phangans trafen wir Jannik, nen Kumpel von Moritz der eine Zeit lang mit uns reiste.

"Hier darf jeder Affe Moped fahren"

Unser Programm was wir in Bangkok zusammen mit Moritz, Mia und Ulli gebucht haben, hatte einen leichten Really Charakter. Unsere Reiseinformationen waren in einem Briefumschlag verschlossen  und wurde kurz vor Reiseantritt geöffnet. Die ein oder andere Überraschung war auch dabei, so erwarteten wir für Koh Phangan zwei Bungalows zum pennen, bekamen aber letzten Endes ein großes Gruppenzimmer in einem Hostel, direkt an der Hauptstraße.

   

Die knapp 5 Tage füllten wir mit Inselerkundungstouren und natürlich der Fullmoon Party.

Die größte Beachparty Asiens wo tausende von Menschen bunt geschminkt mit Neonfarbe und Neonshirts  den Strand rocken.

  Es ist wie eine Stadt  die nur in der Nacht lebt, wenn Events wie Fullmoon- oder Halfmoon Partys anstehen. Eine Stadt bestehend aus vielen Tattoo Studios, Fressbuden, Supermärkten und Alkoholständen. Wer will kann dort bis 9 Uhr  morgens  zu verschiedenen Elektrobeats abfeiern aber die meisten halten das nicht durch, klappen zusammen und schlafen am Strand. Ein weiterer Höhepunkt war noch die Mondfinsternis die aber kaum jemand bemerkt hat.

Weiter ging's per Fähre und Minibus über Surathani nach Krabi.

Ko Tao - Das Taucherparadies

09Dez2011

Ko Tao ist eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Insel im thailändischen Golf. Während unseres dreitägigen Aufenthalts kamen wir aber nur wenig auf der kleinen Insel rum, zumal wir mit unserem Tauchkurs fast ganztägig beschäftigt waren.

Das Tauchen war einfach genial, nachdem wir am ersten Nachmittag noch eher langweilige Übungen unter Wasser machen mussten, freuten wir uns die nächsten beiden Tage über die zahlreichen farbenfrohen Fische die rund um die Riffe unterwegs waren.

Bangkok- Die vertraute Fremde

05Dez2011

 

Das zweite Mal nach Bangkok zu kommen fühlte sich vertraut an, sodass sich die eher hektische Kao San Road fast heimisch anfühlte.

Am ersten Tag schauten wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten per Tucktuck an. Für die zwei Tucktucks die wir für uns Fünf benötigten zahlten wir keinen Cent, allerdings wurden wir dafür zu einem Schneider kutschiert  und mussten uns kurz „volllabern“  lassen warum wir denn nun Anzüge benötigen. Der Tucktuckfahrer bekam sein Benzin als Dank und danach konnte es weiter gehen. Der nächste Stopp war eine Reiseagentur, die die Tucktuckfahrer ebenfalls bezahlte. Hier ließen wir uns auch hinreißen eine fast drei wöchige Thailandtour für eine mächtige Stange Geld zu buchen.

Danach ging es noch nach Chinatown.

Am nächsten Tag sahen wir uns den mächtig über die Ufer getretenen Chao Phraya per Taxiboot an. Abgesehen von diesem Trip und der begrenzten Auswahl an Artikeln in den Supermärkten, haben wir von der Flutkatastrophe kaum etwas mitbekommen.

Nach zwei Tagen Bangkok ging es dann auf nach Ko Tao

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